Liebe ABOL-Community und Biodiversitäts-Interessierte,

Die diesjährige ABOL-Tagung findet am 6. und 7. Dezember 2018 am Naturhistorischen Museum statt.

Die ANMELDEFRIST wurde bis 31. Oktober 2018 verlängert!

Anmeldung zu den Workshops am 6. 12. und der Fachtagung am 7.12. bitte per E-Mail an abol@nhm-wien.ac.at.
Vorträge und Poster für die Fachtagung können ebenfalls noch eingereicht werden!

Weitere Infos zur Tagung finden Sie auf unserer Tagungs-Website: https://www.abol.ac.at/abol-tagung-2018/

Bitte geben Sie die Information an Interessierte weiter!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Das ABOL-Koordinationsteam

 

Aufgrund des großen Erfolges wird die Sonderausstellung „Hotspot Mur. Smaragde im Verborgenen“ im Grazer Naturkundemuseum Joanneum bis 9.12.2018 verlängert. Die Ausstellung widmet sich den z.T. seltenen Tier- und Pflanzenarten der Mur und den dahinter liegenden Auen. Die erst kürzlich neu entdeckte und heuer erstmal publizierte Fischart Romanogobio skywalkeri (Smaragdgressling) kommt nur in einigen Abschnitten der Mur vor. Die Ausstellung widmet sich auch der Entdeckung dieser Fischart und generell dem Artenreichtum der Mur, der zunehmend bedroht wird. DNA-Barcoding und ABOL als österreichische Biodiversitätsinitiative werden ebenfalls vorgestellt.

Kuratoren: Ursula Stockinger (Universalmuseum Joanneum), Stephan Koblmüller (Universität Graz), Wolfgang Paill (Universalmuseum Joanneum)

Infos: https://www.museum-joanneum.at/naturkundemuseum/ausstellungen/ausstellungen/events/event/6859/hotspot-mur

Wir freuen uns bekanntzugeben, dass unter dem Lead der Universität Graz (Dr. Stephan Koblmüller) in Kooperation mit dem Universalmuseum Joanneum (Mag. Wolfgang Paill) und dem Ökoteam als Wirtschaftspartner (Dr. Werner Holzinger) ein weiteres ABOL-Projekt angelaufen ist. Im BRIDGE-1 Projekt BIO-PLANBAR (FFG, BMVIT) soll der Einsatz von DNA-Barcoding zur effizienteren Artbestimmung im Zuge von naturschutzkonformen (UVP) Planungsprozessen von Bauvorhaben untersucht werden.
Um die Auswirkungen von Bauprojekten auf die lokale Fauna und Flora abschätzen zu können, ist eine sehr gute Kenntnis der Organismen erforderlich. In der Regel werden bestimmte Indikatorgruppen dafür herangezogen. DNA-Barcoding kann diesen Schritt der Artbestimmung vereinfachen und beschleunigen und die klassische morphologische Artbestimmung, besonders bei Jungtieren, Larvenstadien und Eiern, ergänzen. Die Voraussetzung dafür ist allerdings eine möglichst vollständige Referenzdatenbank. Diese soll im Rahmen des Projekts für UVP-relevante Tiergruppen erstellt bzw. vervollständigt werden (z.B. Wanzen, Zikaden, Spinnentiere, Laufkäfer).

Mehr Info dazu finden Sie hier.

Herzliche Gratulation an die erfolgreichen Projektwerber!

Das ABOL-Koordinationsteam