ABOL-BioBlitze dienen der Digitalisierung taxonomischer Expertise im Rahmen der Tage der Artenvielfalt – so wird oft rares, privates Wissen über Artenvielfalt für die Gesellschaft verfügbar gemacht. Diese zentrale Aussage soll der kürzlich im Barcode-Bulletin (iBOL) veröffentlichte Artikel vermitteln.
In Zeiten des rasanten Verlustes an Biodiversität stehen wir vor der Herausforderung, zuverlässige Biodiversitätsdaten so rasch wie möglich zu generieren und zugänglich zu machen. Einen wesentlichen Teil des Wissens über Biodiversität – z.B. über bestimmte Insektengruppen – besitzen private ExpertInnen, oft auch nur wenige Personen. An den Tagen der Artenvielfalt, wie sie mittlerweile fast in allen Bundesländern stattfinden, werden wertvolle Daten generiert und im Rahmen der ABOL-BioBlitze mittels DNA-Barcoding auch genetisch untermauert und über die internationale Datenbank BOLD universell verfügbar gemacht.
Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserem Artikel “ABOL BIOBLITZ: DNA BARCODING SAFEGUARDS TAXONOMIC KNOWLEDGE – The Austrian Barcode of Life (ABOL) initiative uses DNA barcoding to safeguard and make publicly accessible rare knowledge on biodiversity generated in the course of local BioBlitz events

Grundalm - BP Nockberge - Photo: Christian Komposch, ÖKOTEAM

Parallel zum Tag der Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern, fand von 17.-18. Juni auch der 5. GEO Tag der Natur im Biosphäenpark Nockberge statt. Wie im Vorjahr war auch hier ABOL mit der BioBlitz-Aktion vertreten um den teilnehmenden Expertinnen und Experten das Barcoding näher zu bringen und aktiv am Sammeln teilzunehmen. Über 60 Expertinnen und Experten versuchten innerhalb von 24 Stunden, möglichst viele Arten rund um die Grundalm zu finden. Begleitet wurden einige ExpertInnen auch von ihren Kindern, was der Veranstaltung nicht nur eine familiäre Atmosphäre verlieh, sondern die Anzahl der sammelnden Personen erhöhte.

Entsprechend der sensationellen Teilnehmerzahl war das Ziel an zu findenden Arten schnell gesteckt – mehr Teilnehmer als im Vorjahr muss auch mehr Arten bedeuten, weshalb die Zahl von über 2.000 Arten im Raum stand. Dass dieses nicht ganz ernst gemeinte Ziel auf Grund der hohen Lage des Untersuchungsgebiets (1600 und 2300 m Seehöhe) nur schwer erreicht werden könnte, war allen klar. Einen zusätzlichen Strich durch die Rechnung machte das regnerische Wetter. Dies hatte zum Beispiel zur Folge, dass sich trotz intensiver Suche gleich mehrerer Odonatologen keine einzige Libelle finden ließ. Auch in der Nacht aufgestellte Lichtfallen lieferten witterungsbedingt ein mageres Ergebnis. Erlauben Lichtfallen normalerweise das Fangen von dutzenden Insektenarten mit hunderten Individuen, konnte diesmal nur eine Hand voll Arthropoda nachgewiesen werden. Insgesamt gelang jedoch, gemessen an den widrigen Umständen, mit rund 850 Arten ein sensationelles Ergebnis, wobei die Anzahl durch Nachbestimmungen und die Auswertung von z.B. Sedimentproben noch steigen wird. Besonders schön ist, dass viele für diese Höhenlagen typische Arten wie die Braune Schüsselschnecke (Discus ruderatus), das Alpenmurmeltier (Marmota marmota) oder des Alpensalamanders (Salamandra atra) gefunden werden konnten. Erfreulicherweise wurden auch etliche für die BioBlitz-Aktion relevante Arten gesammelt, für die schon bald DNA-Barcodes erstellt und auf BOLD zur Verfügung stehen werden.

Erwähnt werden muss auch die ausgezeichnete Organisation der Veranstaltung. Von der Unterbringung über das Angebot eines Shuttleservices zum Untersuchungsgebiet bis hin zu einer tollen Verpflegung inkl. exzellentem Kuchenbuffet der lokalen Bäuerinnen und der Ausgabe von Schlauchschals des Biosphärenparks Nockberge, die in Zeiten von Corona als Mund- und Nasenschutz, aber bei Temperaturen von unter 10°C auch als Kopfbedeckung verwendet wurden, war alles perfekt. Die abschließende Zusage für weitere GEO Tage der Artenvielfalt kann nur noch mit den dazu passenden Sonnenstunden getoppt werden…

Einige Bilder vom 5. GEO Tag der Natur im Biosphärenpark Nockberge (Fotos: N. Szucsich, C. Leeb, V. Pail, Titelfoto: C. Komposch – ÖKOTEAM):

 

Gruppenfoto_cNPHT_Hechenblaikner_small

Wie bereits letztes Jahr war ABOL heuer wieder mit einer BioBlitz-Aktion am Tag der Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern dabei. Die Expertinnen und Experten versammelten sich dazu von 17.-19. Juli im Tiroler Teil der Hohen Tauern, im Umbaltal – ein Tal mit teilweise sehr einsamen Seitentälern und einer hohen Bandbreite an Habitaten bis hin zur Gletscherregion. Nach der Anmeldung in Prägraten, bei der auch allgemeine Informationen ausgegeben wurden, strömten die 66 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die unterschiedlichen Untersuchungsgebiete aus, auf der Suche nach verschiedensten Tiergruppen, Pflanzen und Pilzen. Ein Handy-App erleichterte wie schon letztes Jahr die Datenaufnahme. Mit einbrechender Dunkelheit wurden mit Hilfe von Leuchtkonstruktionen in unterschiedlichen Höhenlagen nachtaktive Insekten angelockt und die Rufe von Fledermäusen mittels Batcorder aufgenommen. Trotz nicht optimaler Wetterbedingungen konnten interessante Beobachtungen gemacht werden und viele montane bis alpine Arten nachgewiesen werden.

Erfreulich war auch heuer wieder das große Interesse an der genetischen Erfassung der Artenvielfalt mittels DNA-Barcodes, ganz besonders bei den zahlreichen jungen Teilnehmenden. Ein herzliches Dankeschön dafür seitens des ABOL-Teams!

Ein herzlicher Dank gilt auch dem Organisationsteam für den reibungslosen Ablauf, das Buchen von Quartieren – im Virgental oder in der Clarahütte auf knapp über 2000 m, für die Shuttle-Möglichkeiten zu den Ausgangspunkten, sowie für die feine regionale Verköstigung.

Einige Bilder aus dem Untersuchungsgebiet (Fotos: C. Lettner, M. Sonnleitner; Titelfoto: NPHT Hechenblaikner):

Liebe ABOL-Community,

aufgrund der aktuellen Situation können wir erst jetzt bekannt geben, dass es heuer doch eine ABOL-Tagung geben wird und zwar am 5. Dezember im Anschluss an das Biodiversitätsforum.
Beide Veranstaltungen werden gemeinsam als Tage der Biodiversität in St. Pölten stattfinden – das 3. Österreichische Forum zu Biodiversität und Ökosystemleistungen am 4.12. und die 7. ABOL-Tagung am 5.12. Gleichzeitig wird es auch möglich sein, virtuell an der Tagung teilzunehmen (online Videoübertragung).

Der Tagungsbeitrag für die ABOL-Tagung von € 20,- für Verpflegung wird vor Ort eingehoben (gratis für Studierende).

Ab sofort können Abstracts für Vorträge und Poster zu DNA-Barcoding und dessen Anwendung in der Praxis eingereicht werden! Bitte per e-mail an abol@nhm-wien.ac.at.

Bitte den Termin vormerken! Genauere Infos folgen!

Mit herzlichen Grüßen,

das ABOL-Koordinationsteam

Die geplante Festveranstaltung im Rahmen des 15-jährigen Jubiläums des Biosphärenparks Wienerwald fiel zwar, wie so vieles in diesem Jahr, den Maßnahmen der Covid-19-Pandemie zum Opfer; die zahlreichen ExpertInnen verschiedenster Fachrichtungen machten die Artensuche dennoch zum Fest für die Biodiversität. Auch wir durften wieder mit einem ABOL-BioBlitz  dazu beitragen!

Freitag ganztägig sowie Samstag vormittags tummelten sich über 80 ExpertInnen im Untersuchungsgebiet im 18. Wiener Gemeindebezirk, in und um den Pötzleinsdorfer Schlosspark, auf der Suche nach möglichst vielen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Neben Wienerwaldwiesen und Wälder waren heuer auch drei Friedhöfe, der Pötzleinsdorfer, der Neustifter und der Gersthofer Friedhof, für den Tag der Artenvielfalt geöffnet und zeichneten sich durch einen sehr hohen Artenreichtum aus. Bei Einbruch der Dunkelheit wurden von verschiedenen Lepidopterologen Leuchtfallen aufgestellt und die Fledermausfauna von ExpertInnen erhoben.

Trotz der widrigen Wetterbedingungen – vor allem am zweiten Untersuchungstag – konnten innerhalb von 24 Stunden rund 940 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten gefunden werden. Ein Teil davon wird auch heuer wieder für die Erstellung von DNA-Barcodes beprobt werden. Dafür schon im Vorab ein herzliches Dankeschön an alle interessierten ExpertInnen für die Teilnahme am ABOL-BioBlitz. Dank gilt auch dem Veranstaltungsteam für die gute Organisation und Verpflegung, die trotz der erschwerten Rahmenbedingungen aufgrund der aktuellen Covid-19-Maßnahmen top funktionierte!

Einen ausführlichen Bericht und weitere Fotos finden Sie auf der Website des Biosphärenparks Wienerwald ->hier.

Einige Impression aus dem Pötzleinsdorfer Schlosspark (Fotos: M. Sonnleitner):

 

Liebe ABOL- und DNA-Barcoding Community,

vielleicht gibt es sie ja doch – mehr Zeit zum Lesen. Um sicher zu gehen, dass der Lesestoff nicht ausgeht, wollen wir hier auf zwei sehr spannende Publikationen zum Thema DNA-Barcoding aufmerksam machen:

Bei Pflanzen ist eine zuverlässige Artbestimmung mit nur einem genetischen Marker bis jetzt nicht möglich, daher geht die Tendenz in Richtung Sequenzierung gesamter Chloroplastengenome. Dieser Ansatz ist zur Dokumentation von regionalen und nationalen Floren jedoch sehr kostenintensiv. Eine Lösung in Form eines Multi-Marker-Ansatzes hat Harald Meimberg (BOKU) bei der ABOL-Tagung vorgestellt. Eine alternative Methode behandelt die erste hier vorgestellte Publikation.
Inger Alsos et. al beschreiben Genome Skimming als Methode, die neben frisch gesammeltem Pflanzenmaterial, auch die wertvollen Schätze in den Herbarien für DNA-Barcoding und andere genomische Analysen erschließt. Die Erfolgsquoten waren auch bei Herbarmaterial bei den meisten Pflanzenfamilien sehr hoch – in über 1000 Gattungen aus 160 Familien konnten bei über 90% die drei Barcodingmarker (ITS2, matK und rbcL) gewonnen werden. Die Autoren empfehlen Genome Skimming von Herbarmaterial als effiziente und relativ kostengünstige Methode zur Erstellung von DNA-Barcoding Referenzen und für genomische Studien.

Zitat: Alsos, I.G., Lavergne, S., Merkel, M.K.F., Boleda, M., Lammers, Y., Alberti, A., Pouchon, C., Denoeud, F., Pitelkova, I., Pușcaș, M., Roquet, C., Hurdu, B.-I., Thuiller, W., Zimmermann, N.E., Hollingsworth, P.M., Coissac, E. The Treasure Vault Can be Opened: The Treasure Vault Can be Opened: Large-Scale Genome Skimming Works Well Using Herbarium and Silica Gel Dried MaterialPlants 2020, 9, 432.

In der zweiten Publikation wird die Notwendigkeit eines standardisierten quantitativen und qualitativen Insektenmonitorings betont, um die Veränderungen der Insektenfauna in Abundanz, Arten und Artenzusammensetzung erfassen zu können. Die Autoren um Axel Hausmann führten vergleichende Untersuchungen der Insektenfauna in Süd-Deutschland in ökologisch und konventionell bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen mittels Malaise-Fallen und Lichtfallen durch. Dabei wurde nicht nur die Artenzusammensetzung mittels DNA-Metabarcoding, sondern auch die Biomasse und bestimmte biologische Traits erfasst. Nicht unerwartet wurden in Bioflächen im Vergleich zu konventionell bewirtschafteten Flächen bei Schmetterlingen höhere Biomasse und Artenzahlen, als auch eine höhere Anzahl  an Rote Liste Arten nachgewiesen. Die hier präsentierte Methodik stellt einen zeit- und kosteneffizienten standardisierbaren Ansatz für das Monitoring von Insekten dar.

Hausmann, A.Segerer, A.H.Greifenstein, T., Knubben, J., Moriniére, J., Bozicevic, V., Doczkal, D., Günter, A., Ulrich, W., Habel, J.C. Toward a standardized quantitative and qualitative insect monitoring schemeEcol Evol202000112.

Vor kurzem wurde die Beschreibung einer neuen Pilzart aus der Gattung der Risspilze, Inocybe antoniniana, publiziert. Diese Art ist nach momentanem Kenntnisstand aus Österreich, Deutschland und der Türkei bekannt. Als bevorzugtes Habitat des Mykorrhizapilzes werden Buchenwälder, tw. gemischt mit anderen Baumarten, angegeben. Die neue Art wurde detailliert mit Illustrationen der Mikro- und Makromorphologie beschrieben, sowie auch genetisch anhand von ITS-Sequenzen.  Die österreichische Aufsammlung stammt aus Oberösterreich, nahe Vöcklabruck. Somit können wir eine weitere Art neu für die Wissenschaft und neu für Österreich verbuchen, an der ABOL beteiligt war (HRSM-Projekt Pilze, Univ. Wien).

Publikation:

Bandini, D., Sesli, E., Oertel, B., & Krisai-Greilhuber, I. (2020). Inocybe antoniniana, a new species of Inocybe section Marginatae with nodulose spores. Cite

Die Erstellung der DNA-Barcode-Bibliothek für österreichische Amphibien und Reptilien ist nun abgeschlossen. Analysiert wurden alle heimischen Arten ausgenommen Vipera ursinii rakosiensis (Ungarische Wiesenotter) und Lissotriton helveticus (Fadenmolch), die wahrscheinlich ausgestorben sind bzw. extrem selten und räumlich begrenzt vorkommen.

Im Rahmen der ABOL-Initiative wurden an der Universität Graz 194 DNA-Barcodes, vorwiegend aus Material in wissenschaftlichen Sammlungen, aber auch aus frischem Material, erstellt. Die Identifikation der Arten durch die ermittelten Barcodes war in den meisten Fällen erfolgreich, außer im hybridogenen Artkomplex der Wasserfrösche und Schwanzlurche aus Regionen sympatrischen Vorkommens. Natrix helvetica und Pelophylax bergeri konnten erstmals für Westösterreich nachgewiesen werden. Der Vergleich mit existierenden Daten Europäischer Reptilien und Amphibien bestätigte die gewonnenen Ergebnisse, zeigte aber auch anhand einiger Spezialfälle die Stärken und Limitierungen von DNA-Barcoding bei Amphibien und Reptilien.

DNA-Barcoding stellte sich einmal mehr als effizienter Ansatz zur Artbestimmung aller Entwicklungsstadien heraus, aber auch zur Auffindung neuer, auch invasiver Arten. Diese Daten fungieren einerseits als wichtige wissenschaftliche Grundlage, andererseits auch als Basis für nationale und transnationale Schutzbestrebungen.

Wir gratulieren dem Team zur erfolgreichen Publikation! Lesen Sie hier.

Liebe ABOL-Community und Interessierte,

das Wissen über Biodiversität, nicht nur im wissenschaftlichen Umfeld, sondern auch in der Bevölkerung, ist wichtiger denn je. Seit vielen Jahren leisten hier die Tage der Artenvielfalt einen wichtigen Beitrag. Um dieses Wissen, das hier von ExpertInnen zur Verfügung gestellt wird, auch für genetische Analysen nutzen zu können, wird ABOL auch heuer wieder an den Tagen der Artenvielfalt mit ABOL-BioBlitzen teilnehmen. ExpertInnen sind abermals aufgerufen, die von Ihnen gesammelten und bestimmten Organismen für DNA-Barcoding zu beproben. Letztes Jahr konnten wir auf diese Weise etwa 1900 Tiere beproben und einen wertvollen Beitrag zu österreichischen Referenzdaten leisten. Weitere Informationen und Termine finden Sie ->hier. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Darüber hinaus möchten wir auch auf die City Nature Challenge 2020 aufmerksam machen, bei der Österreich mit Wien, Graz und Wachau heuer erstmals mitmachen wird. Die Challenge findet vom 24.-27. April statt. Dabei werden die Beobachtungsdaten von Pflanzen, Tieren und Pilzen über die Plattform iNaturalist aufgenommen. Jeder kann mit dem Handy Organismen fotografieren und hochladen, die dann von ExpertInnen bestimmt werden.  Das Ziel der City Nature Challenge ist, in einem weltweiten Wettbewerb die Artenvielfalt in Städten zu dokumentieren. Eine genaue Artenkenntnis ist dabei nicht erforderlich, denn die Beobachtungen werden, so gut es geht, per Crowdsourcing (also von anderen iNaturalist-Nutzern) bestimmt. Jeder kann sich dabei sowohl als Melder als auch als Bestimmer beteiligen. Gut geeignet ist diese Challenge auch als Schulprojekt.

Dazu veranstaltet Lorin Timaeus Vorträge und einen Workshop für LehrerInnen.  Alle Termine dindet man unter https://www.inaturalist.org/projects/city-nature-challenge-2020-wien/journal; Anmeldung bis 11.03. unter cncwien@gmail.com. Anleitungen zu dem App iNaturalist findet man auf https://www.inaturalist.org/projects/city-nature-challenge-2020-wien?tab=about

Am 18. Dezember fand das 2. Österreichische Forum zu Biodiversität & Ökosystemleistungen an der VetMed Uni Wien unter dem Motto Landnutzung und Biodiversität statt.

Neben Vorträgen zur Messung und Bewertung von Biodiversität und dem Launch des Biodiversitätsatlas für Österreich (https://biodiversityatlas.at/), ging der Österreichische Biodiversitätsrat mit fünf Kernforderungen zum Schutz der heimischen Biodiversität an die Öffentlichkeit (-> zu den Kernforderungen). Maßnahmen zum Stopp der Biodiversitätskrise, die Einhaltung von Verpflichtungen, der Wandel zur naturverträglichen Gesellschaft, die Stärkung von Bildung und Wissenschaft, sowie passend zum Thema des Forums, der Wechsel zu einer biodiversitätsfördernden Landnutzung wurden vorgestellt und in Workshops von ExpertInnen diskutiert.

Alle, die sich den Zielen des Netzwerks für Biodiversität verbunden fühlen, können ein Memorandum of Understanding unterzeichnen (https://www.biodiversityaustria.at/netzwerk/mou/).