Liebe ABOL-Community,

unsere diesjährige ABOL-Tagung wird am Freitag den 06.12.2019 in Innsbruck stattfinden.

Im Vorfeld wird am 04. und 05. Dezember ein DACH User Group Meeting zu “DNA-Methoden im Umweltmanagement” gemeinsam mit Deutschland und der Schweiz abgehalten. Es wird eine gemeinsame als auch separate Anmeldung möglich sein. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Bitte den Termin vormerken! Genauere Infos folgen.

Mit besten Grüßen,

das ABOL-Koordinationsteam

Liebe ABOL-Community und Biodiversitäts-Interessierte,

Wie bei der ABOL-Tagung im Dezember angekündigt, beteiligt sich ABOL an den diesjährigen Tagen der Artenvielfalt. Ziel der ABOL-BioBlitz-Aktionen ist die Erstellung von DNA-Barcodes möglichst vieler Arten, die an den TdAs gesammelt und von den teilnehmenden ExpertInnen bestimmt wurden (unsere BioBlitz website). ABOL möchte damit weitere ExpertInnen in die Initiative einbinden und gleichzeitig hoffen wir, durch diese gemeinsame Aktion die Aufmerksamkeit regionaler und landesweiter Medien verstärkt auf uns zu ziehen.
Daher ersuchen wir um zahlreiche Teilnahme an den Tagen der Artenvielfalt und der assoziierten Barcoding-Aktionen.

Wir bitten Euch die Termine vorzumerken, bzw. Euch am besten möglichst bald anzumelden. Unser Dank gilt hier schon allen Veranstaltern für das Interesse an der Zusammenarbeit.

17./18. Mai – TdA Biosphärenpark Nockberge: Ostufer Millstättersee und umgebende Berghänge (Infos vom Veranstalter)

31. Mai/1.Juni – TdA OÖ: Grein (Infos vom Veranstalter)

14./15. Juni – TdA Biosphärenpark Wienerwald: Pressbaum (Infos vom Veranstalter)

21./22. Juni – TdA Wien: BOKU-Gelände Knödelhüttenstraße im 14. Wiener Bezirk

05./06. Juli – TdA Tirol: Brandenbergtal, Gemeinde Brandenberg

26.-28. Juli – TdA Nationalpark Hohe Tauern: Kärnten, Gössnitztal

Da es sich beim DNA-Barcoding um eine standardisierte Methode handelt, sollten die Belegexemplare nach Möglichkeit in öffentlichen Sammlungen (Museen) hinterlegt werden. Das Versenden der Proben und die Sequenzierkosten übernimmt die ABOL-Initiative.

Alle die mitmachen wollen, bitten wir unsere ABOL-BioBlitz-Koordinatorin Sabine Schoder oder das ABOL-Koordinationsteam zu kontaktieren, damit wir alle möglichst gut beim Ablauf (Sammeln, Probenahme) unterstützen können.

Wir freuen uns auf die gemeinsamen Aktionen,

Mit herzlichen Grüßen,

Euer ABOL-Koordinationsteam

Liebe ABOL-Community

Ein Vorteil von DNA-Barcoding ist die starke internationale Vernetzung der Initiative.

Das Team von Irmgard Krisai-Greilhuber an der Universität Wien hat im Rahmen des HRSM-Projekts DNA-Barcodes eines Pilzes erstellt, dessen Neubeschreibung gerade im Gange war.

Liebe ABOL-Gemeinde,

zuallererst ein Dankeschön an alle Teilnehmenden unserer diesjährigen ABOL-Tagung. Heuer haben wir uns zum ersten mal für begleitende Workshops entschieden – danke für die anregenden Diskussionen, wir hoffen solche Veranstaltungen bald wieder anbieten zu können. Ein besonderes Dankeschön an alle Vortragenden für die mitreißenden Beiträge. Dadurch konnten wir uns einen schönen Überblick machen, was bereits läuft und was mit DNA-Barcoding alles möglich ist.

Danke auch für das viele, positive Feedback. Wir wünschen frohe Festtage und einen Guten Rutsch und hoffen auf fruchtbare Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Unsere Bildergalerie gibt einen kleinen Eindruck von den zwei Tagen am NHM (Fotocredits: A. Schumacher, M. Sonnleitner; sollte jemand mit der Veröffentlichung eines oder mehrerer Bilder nicht einverstanden sein, bitte ein Mail an abol@nhm-wien.ac.at).

Mit besten Grüßen,

Ihr/Euer ABOL-Team

Liebe ABOL-Community und Biodiversitäts-Interessierte,

das Programm zur diesjährigen ABOL-Tagung ist nun fertig und kann hier heruntergeladen werden: program-abol-meeting2018.

Weitere Infos sind auf unserer Tagungswebsite zu finden!

Wir freuen uns, dass sich so viele Leute angemeldet haben und hoffen auf produktive Workshops und eine spannende Fachtagung!

Euer ABOL-Koordinationsteam

ABOLmeeting2018_program_end-1

 

Der Biodiversitätsverlust wird zur Zeit von den Medien vielfach thematisiert. Ein Anlass dafür ist der vor kurzem vom WWF veröffentlichte Living Planet Report 2018, der einen anhaltenden massiven Bestandesrückgang bei Wirbeltieren aufzeigt. Der Living Planet Index (LPI) wird seit 1998 im 2-Jahresrhythmus erstellt und trifft Aussagen über die Bestandesentwicklung tausender Wirbeltierarten. Das Ergebnis zeigt einen dramatischen  Rückgang der Tierbestände um durchschnittlich 60% seit 1970.
Erstmals wurde nun – in Zusammenarbeit von WWF und BOKU – der LPI auch für Österreich (Seite 11) erstellt. Untersucht wurde der Zeitraum 1986 bis 2015. Das Ergebnis ist besorgniserregend: Der Rückgang der untersuchten Wirbeltierbestände beträgt 70% und übertrifft somit den globalen Wert.
Bei den Wirbellosen ist der Rückgang ebenso dramatisch, wie der Bericht von Hallmann et. al 2017 zeigt. Hier wird ein Rückgang der Insektenbiomasse von über 75% in den letzten 27 Jahren in Deutschland angegeben.
Vortragende des Internationalen Insektenschutzsymposiums am Naturkundemuseum Stuttgart haben einen Neun‐Punkte‐Plan gegen das Insektensterben verfasst, der Lösungsansätze vorschlägt.
Ein wesentlicher Punkt ist die Forderung nach einer Forschungs‐ und Bildungsoffensive, um die riesigen Lücken in unserem Wissen zur heimischen Biodiversität zu schließen. Nur dann können wir den dramatischen Verlust an Insektenbiomasse auch mit Informationen zu Arten unterlegen. Biodiversitäts-Initiativen wie ABOL können dabei wesentliche Beiträge liefern.

Liebe ABOL-Community und Biodiversitäts-Interessierte,

Die diesjährige ABOL-Tagung findet am 6. und 7. Dezember 2018 am Naturhistorischen Museum statt.

Die ANMELDEFRIST wurde bis 31. Oktober 2018 verlängert!

Anmeldung zu den Workshops am 6. 12. und der Fachtagung am 7.12. bitte per E-Mail an abol@nhm-wien.ac.at.
Vorträge und Poster für die Fachtagung können ebenfalls noch eingereicht werden!

Weitere Infos zur Tagung finden Sie auf unserer Tagungs-Website: https://www.abol.ac.at/abol-tagung-2018/

Bitte geben Sie die Information an Interessierte weiter!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Das ABOL-Koordinationsteam

 

Aufgrund des großen Erfolges wird die Sonderausstellung „Hotspot Mur. Smaragde im Verborgenen“ im Grazer Naturkundemuseum Joanneum bis 9.12.2018 verlängert. Die Ausstellung widmet sich den z.T. seltenen Tier- und Pflanzenarten der Mur und den dahinter liegenden Auen. Die erst kürzlich neu entdeckte und heuer erstmal publizierte Fischart Romanogobio skywalkeri (Smaragdgressling) kommt nur in einigen Abschnitten der Mur vor. Die Ausstellung widmet sich auch der Entdeckung dieser Fischart und generell dem Artenreichtum der Mur, der zunehmend bedroht wird. DNA-Barcoding und ABOL als österreichische Biodiversitätsinitiative werden ebenfalls vorgestellt.

Kuratoren: Ursula Stockinger (Universalmuseum Joanneum), Stephan Koblmüller (Universität Graz), Wolfgang Paill (Universalmuseum Joanneum)

Infos: https://www.museum-joanneum.at/naturkundemuseum/ausstellungen/ausstellungen/events/event/6859/hotspot-mur

Liebe ABOL-Community, liebe  Biodiversitäts-Interessierte,

Nächstes Jahr findet die 8. iBOL-Tagung statt. Diesmal tagt die weltweite Barcoding-Community in Trondheim, Norwegen. Interessierte können sich schon jetzt den 17.-20. Juni 2019 in den Kalender eintragen. Auch die Tagungswebsite ist bereits online. Unter http://dnabarcodes2019.org/ findet man Informationen zum Tagungsort sowie die Eckdaten zur Tagung.

Wir hoffen auf rege Teilnahme aus Österreich

Euer

ABOL-Koordinationsteam

Wer kennt sie nicht aus dem eigenen Garten, die Spanische Wegschnecke? Eine Studie an der BOKU Wien konnte zeigen, dass Citizen Scientists beitragen können, die Häufigkeit von Wegschnecken der Gattung Arion in Privatgärten zu untersuchen. Die Qualität der Bestimmung konnte bei der Studie durch die Verwendung des DNA-Barcoding-Ansatzes gesichert werden.

Die Publikation ist frei verfügbar unter https://bmcecol.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12898-018-0179-7.

 

Passend zur Thematik eines Workshops im Rahmen der diesjährigen ABOL-Tagung befasst sich ein Review mit dem Thema “Genetische Methoden in der biologischen Bewertung aquatischer Lebensräume”. Die Publikation bietet Informationen zu Vorteilen und möglichen Fehlerquellen von (e)DNA-Metabarcoding-Ansätzen für die Berechnung biotischer Indizes, bietet Ausblicke in mögliche zukünftige Entwicklungen und gibt Empfehlungen für die zukünftige Integration von DNA-Metabarcoding in routinemäßige Biomonitoring-Programme.

Die Publikation ist zu finden unter https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969718316322.

 

Zwei Publikationen zu Gebirgsarten von Nachtfaltern zeigen die Vorteile eines integrativen Ansatzes und die Vorteile internationaler Zusammenarbeit innerhalb der DNA-Barcoding-Community.

Ein Vergleich von Vertretern der Verwandtschaftsgruppe um die Eulenfalterart Agrotis fatidica aus den Alpen, den Pyrenäen, dem Apennin und aus Südnorwegen führte zur Neubeschreibung von zwei Arten.

Die Publikation ist zu finden unter https://nl.pensoft.net/article/23090/.

Eine Studie zu Vertretern der Zünslergattung Udea fand unter anderem Hinweise für Hybridisierung zwischen zwei Arten.

Die Publikation kann unter https://zookeys.pensoft.net/article/22020/ heruntergeladen werden.