Auch heuer wird die beliebte Citizen Science Aktion City Nature Challenge wieder stattfinden – von 30. April bis 3. Mai 2021.  Bei dem internationalen Städtewettbewerb der Artenvielfalt können sich Städte und urbane Regionen anmelden und in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander antreten, so viele Arten an Tieren, Pflanzen oder Pilzen wie möglich zu beobachten und dokumentieren.

Im letzten Jahr wurden in über 240 Städten weltweit über 800.000 wildlebende Arten gemeldet. Österreich war 2020 das erste Mal mit den Regionen Wien, Graz und Krems/Wachau mit dabei.
Es ist sehr erfreulich, dass sich heuer wesentlich mehr österreichische Regionen angemeldet haben:

https://www.inaturalist.org/projects/city-nature-challenges-in-oesterreich-2021

Jeder kann mitmachen!

In den oben angegebenen Regionen können in den 4 Tagen Arten gemeldet werden. Einfach das iNaturalist-App installieren und einen kostenlosen Account anlegen, ein Foto von dem Tier oder der Pflanze machen – hochladen und die Bestimmung hinzufügen, soweit das möglich ist. Wichtig ist, dass die gefundenen Arten korrekt bestimmt werden – daran beteiligen sich viele Expertinnen und Experten, die dann den Bildern die korrekte Bestimmung des abgebildeten Organismus hinzufügen. Alle Expertinnen und Experten sind aufgerufen, sich an der Bestimmung zu beteiligen!

Weitere Fragen & Antworten finden Sie hier: FAQs zur City Nature Challenge

Liebe ABOL Community,

es ist uns eine Freude mitteilen zu können, dass die ABOL-Koordination nun für weitere 3 Jahre gesichert ist und wir uns weiter im Dienst der Erfassung der österreichischen Artenvielfalt und der Biodiversitäts-Community im allgemeinen engagieren können.
Die Befüllung der Referenzdatenbank steht selbstverständlich weiterhin im Fokus unserer Aktivitäten, der Anwendungssektor von DNA-Barcoding wird aber zunehmend eine größere Rolle spielen. Auch die ABOL-BioBlitz-Aktionen werden weitergeführt und ausgebaut.
In Zeiten einer globalen Biodiversitätskrise ist die nationale und internationale Bündelung der Aktivitäten von zentraler Bedeutung. Globale und europäische Initiativen zur Erfassung der Biodiversität bilden sich gerade, wie z.B. Lifeplan oder BioScan Europe, in denen auch ABOL mitwirkt und Österreich vertritt. Die nationale Vernetzung spielt dabei eine ebenso große Rolle, denn internationale Kooperationen brauchen starke nationale Partner.
Da ABOL keine Gesamtfinanzierung hat, wird die Datenproduktion in vielen größeren und kleineren Projekten durchgeführt. Wir sind immer am Ball, Förderungsschienen zu erschließen und Projektideen zu generieren, sind jedoch auf die Mithilfe der Community angewiesen. Wir hoffen und freuen uns auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

Das ABOL-Koordinationsteam

Link zur Presseaussendung: https://www.nhm-wien.ac.at/presse/pressemitteilungen2021/abol

Das neue Workshop-Angebot von ABOL „BOLD & Datenanalyse“ ist erfolgreich angelaufen.

Im Februar haben die ersten beiden Workshops bereits insgesamt 28 TeilnehmerInnen die internationale Barcode of Life Database (BOLD) nähergebracht und ihnen ermöglicht, die Analysebereiche der Plattform kennenzulernen. In den Workshops konnte aktiv mit der Plattform gearbeitet und die Interpretation der DNA-Barcoding Daten geübt werden.
Das online-Format der Workshops erleichterte eine grenzüberschreitende Teilnahme – aus Österreich, Deutschland, Kroatien und Italien waren TeilnehmerInnen von insgesamt 15 Instituten vertreten. Aufgrund des unterschiedlichen Wissensstands, von DNA-Neulingen bis zu DNA-Barcoding-VeteranInnen, entstand eine gute Mischung an Diskussionen über die vielfältigen Funktionen, Details und Möglichkeiten der BOLD-Plattform und dem Thema DNA-Barcoding allgemein.
Mit einleitender theoretischer Information ausgestattet, konnten die TeilnehmerInnen mit einem Test-Datensatz einfache und fortgeschrittene Aufgaben eigenständig bewältigen und die gängigsten Situationen auf BOLD selber in Erfahrung bringen. BOLD bietet gute Möglichkeiten um (einfache) DNA-Barcode-Analysen ohne viel Aufwand zu lösen. Zusätzlich wurde auf individuelle und spezielle Fragen der TeilnehmerInnen eingegangen, wie z.B. zum Thema DNA-Barcoding von Museumsmaterial, Datenupload auf BOLD & Kommunikation mit anderen BOLD-Usern, sowie die Schwachstellen der Plattform.
Des Weiteren wollten wir den TeilnehmerInnen mitgeben, wie wichtig eine gute Datenqualität für die Anwendbarkeit einer Referenzdatenbank ist und dass BOLD diesen Ansatz fördert, aber die Community genauso dafür verantwortlich ist, die Qualität ständig zu verbessern.

Wir freuen uns sehr, dass im Rahmen der Workshops Mitglieder der österreichischen und benachbarten Biodiversitäts-Community untereinander und mit ABOL vernetzt werden.
Der nächste Workshop-Termin steht bereits an (26.3.) und weitere Termine werden in Zukunft sicherlich folgen! Bei Interesse, bitte per Mail bei Oliver Macek melden!

Aktuelle Infos zu den Workshops finden Sie auf unserer Website:

Website - Daten-Workshop