Acerentomon christiani

Liebe ABOL-Gemeinschaft,

es war 2004 als die Studie von Christian & Szeptycki den Leopoldsberg zum weltweiten Biodiversitätshotspot für Proturen machte. Sie wiesen 23 Arten im Boden eines äußerst trockenen Hanges nach. Bei dem Versuch, die Diversität dieser extrem kleinen (1 mm langen) und blinden Bodenbewohner auch genetisch zu untersuchen, konnten 4 weitere Arten am selben Standort nachgewiesen werden, eine davon war neu für die Wissenschaft (Resch et al 2014).

Diese Art wurde nun unter dem Namen Acerentomon christiani formal beschrieben (Shrubovych et al. 2016). Der ermittelte DNA-Barcode wurde als Teil der Artbeschreibung veröffentlicht.

Italienische Schönschrecke (Calliptamus italicus)

Ein weiteres assoziiertes Projekt konnte für ABOL gewonnen werden – DNA-Barcoding der Heuschrecken Mitteleuropas.

In Kooperation mit GBOL und SwissBol wird die genetische Vielfalt von vielen mitteleuropäischen Heuschrecken untersucht. Das vom Verein der Freunde des Naturhistorischen Museums geförderte Projekt soll in Folge durch nationale Projekte erweitert werden.

Lesen Sie mehr…