Aufbau einer transuniversitären Infrastruktur zur Vernetzung nationaler und internationaler Biodiversitätsdatenbanken
Die Dokumentation der Biodiversität ist eine zentrale aber unterfinanzierte Aufgabe der Biologie. Der durch den IPBES-Sachstandsbericht belegte weltweit dramatische Rückgang der Biodiversität bewirkte einen breiten Konsensus für den dringenden Handlungsbedarf, der auch von den Universitäten ernst genommen wird. Der Bericht zeigte auch, dass Biodiversitätsdaten heterogen und oft digital unzugänglich bzw. zu wenig vernetzt vorliegen. ATIV-Biodat zielt auf die Schließung dieser Lücke zwischen Universitäten und (inter-)nationalen Datenbanken, indem es eine koordinierte Eingabe- und Vernetzungsplattform für wichtige biologische Datensammlungen etabliert. Das zentrale Anliegen dieses transuniversitären Antrags ist die Entwicklung koordinierter bioinformatischer Infrastruktur und Kompetenz, damit zukünftig alle an Universitäten generierten molekularen aber auch klassischen Biodiversitätsdaten effizienter erfasst, gebündelt und digital vernetzt werden um eine breite Verfügbarkeit zu erreichen.

Das Projekt wird vom universitären ABOL-Konsortium getragen.
Konsortialpartner:
Univ. Graz (Lead): Christian Sturmbauer, Stephan Koblmüller
Univ. Wien
BOKU Univ.
Veterinärmedizinische Univ. Wien
Univ. Salzburg
Univ. Innsbruck
Univ. für Weiterbildung Krems
Projektstatus: laufend
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF, ehem. BMBWF) im Rahmen des Calls “(Digitale) Forschungsinfrastruktur”

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